Eiswüste und Asphaltblut

Udo Hage­dorn und Kurt Mond­au­gen ver­ein­bar­ten ein außer­ge­wöhn­li­ches Bild­be­trach­tungs-Expe­ri­ment: Ein abs­trak­tes Bild des Ber­li­ner Künst­lers wur­de für je drei Wochen in den Woh­nun­gen von 13 Schrift­stel­lern plat­ziert. Die­se hat­ten die Auf­ga­be, eine mit den Far­ben und Lini­en des Bil­des ver­wo­be­ne Geschich­te zu erfin­den. Irri­ta­tio­nen und Miß­ver­ständ­nis­se waren erwünscht. So fin­den sich in die­sem Band Geschich­ten von Schuh­ab­drü­cken und breit getre­te­nen Kau­gum­mis, von einer Farb­ex­plo­si­on und vom Pho­to­nen­an­trieb eines inter­stel­la­ren Raum­schif­fes neben tief­grün­di­gen Ana­ly­sen und Refle­xio­nen, in denen Bild­kunst und schrift­stel­le­ri­sche Impro­vi­sa­ti­on auf­ein­an­der­tref­fen.

Eis­wüs­te und Asphalt­blut:
Ein Text-Bild-Expe­ri­ment
Taschen­buch
Unge­kürz­te Aus­ga­be, 25. Okto­ber 2013